Rauchwarnmelder
Seit 01.01.2013 gesetzlich geregelt in der Bayerischen Bauverordnung (§ 46 Abs. 4 BayBO)                                (Gesetzbekanntgabe: 27.12.2012) ,,In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezmber. 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt dem unmittelbaren Besitzer, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.” Wann ist Einbaupflicht? - für Neubauten                               ab 01.01.2013 - für bestehende Wohnungen bis zum 31.12.2017   Wo muss ein Rauchwarnmelder installiert werden? Mindestausstattung laut Bayerischen Bauverordnung: je ein Rauchwarnmelder: - im Kinderzimmer - im Schlafzimmer - im Flur, die zu Aufenthaltsräumen führen Optimale Ausstattung: zusätzliche Rauchwarnmelder: - im Wohnzimmer - am Dachboden - im Keller - im Treppenhaus spezielle Hitzemelder: - in der Küche - in der Waschküche - im Heizungsraum - in der Garage                                Welche Funktion hat ein Rauchwarnmelder? - Brände frühzeitig melden Bitte beachten: Rauchwarnmelder verhüten keine Brände Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder? 2 unterschiedliche Erkennungsverfahren gibt es: - optischer Rauchwarnmelder   Sobald Rauchpartikel in den Rauchwarnmelder eindringen wird der Lichtstrahl der verbauten Leuchtdiode zum Alarmgeber   zurückreflektiert.   + erkennt effektiver Schwelbrände (z.B. bei einem Kabelbrand) - Hitzemelder   Sobald die Raumtemperatur über einen bestimmten Sollwert (meistens 56 o C) erreicht, wird Alarm ausgelöst.   + an Orte einsetzbar die besondere Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind (z.B. Küche) Eine Kombination gibt es auch: - thermo-optischer Rauchwarnmelder   Dieser Rauchwarnmelder erkennt Schwellbrände als auch lodernde Flammen. Was ist beim Kauf eines Rauchwarnmelders zu beachten? - VdS-Prüfzeichen (nach DIN EN 14604) - Testknopf zur Kontrolle der Funktionsbereitschaft - Batteriebetrieb - Warnfunktion bei Batterienachlass - Bei Gehörlosigkeit sollte der Rauchwarnmelder, mit einer Blitzeinrichtung und einem Rüttelkissen verbunden werden können Weitere Informationen bei Ihrer Feuerwehr       Freiwillige Feuerwehr Rosenberg    Hauptstraße 49    92237 Sulzbach-Rosenberg    Tel. 09661/7957    Fax. 09661/9300    info@feuerwehr-rosenberg.de
Mindestausstattung
Rauchwarnmelder für besondere Umgebungsbedinungen
optimale Ausstattung
Wohnzimmer
Bad
Kinder- zimmer
Küche
Abstellraum
Flur
Schlafzimmer